ehemalige irakische Botschaft

Inmitten einer ruhigen Wohnsiedlung befindet dieses Relikt aus der DDR. Das Gebäude wurde in den 70er erbaut und ist im Stil der damaligen Plattenbauten. Im früheren Diplomatenviertel stehen noch weitere Gebäude dieser Art, diese werden aber noch genutzt. Nach verschiedenen Zwischenfällen wurden Gerüchte stärker nach denen in der Botschaft Bombenattentate geplant und Sprengstoff gelagert wurde. Es sollen auch Attentäter innerhalb des Botschaftsgebäudes beherbergt worden sein, daraufhin wurde das gesamte Personal in den 90er aufgefordert die DDR zu verlassen. Seitdem steht das Gebäude leer und ist dem Verfall und der wuchernden Natur preisgegeben. In den Räumen stehen alte Schreibtische und Stühle, überall sind Akten verteilt und die damaligen Aktensafes aufgebrochen. Im Keller wurde auch ein Ausweißdrucker zurückgelassen, der früher unter anderem für die Ausstellung von Visas benutzt wurde. Das zeigt wie eilig das Personal die Botschaft damals verlassen hat. Das Triviale daran ist das das Grundstück zwar Eigentum der Bundesrepublik Deutschland ist aber der Republik Irak wurden für Grundstück und Gebäude unbefristete Nutzungsrechte eingeräumt. Dadurch ist es nicht möglich die Immobilie anderweitig zu nutzen und sie verfällt weiterhin.

 

Architektur:  ★☆☆☆☆

Einrichtung: ☆☆☆☆☆

Zugang:          ★★☆☆☆

 

Update 2017:

Das Gebäude wurde komplett geräumt und von Müll bereinigt. Es ist keinerlei Einrichtung mehr vorhanden, die Bäume wurden zurückgeschnitten und alle Fenster und Türen wurden mit Sperrholzplatten versperrt.